Immer gedanklich noch bei dem, was gestern war? Oder sind Sie schon im Übermorgen? Die Dinge von heute bleiben liegen und in Ihrer To-do-Liste liegen Aufgaben, die Sie schon längst gemacht haben wollten? Natürlich gibt es auch noch die Dinge, die jetzt erledigt werden müssen und es mangelt nicht an Ideen, was sie in Zukunft noch tun könnten. Zu diesen drei Stapeln – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – gibt es eine erstaunliche Analogie im Sport.

Beobachten Sie bei Ihrer nächsten Laufrunde doch einmal die anderen Jogger! Achten Sie auf ihre Körperhaltung. Einige scheinen nach vorne zu fallen und ihre Beine schieben sich unter einen Körper, der schon einen Schritt weiter ist. Bei anderen ist es umgekehrt! Der Oberkörper wird gezogen von Beinen, die vorausrennen. Wieder andere trotten im Hier und Jetzt. Ihr Körper schiebt sich quasi senkrecht über den Boden.

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie laufen? Fallen Sie nach vorne, rennen Sie hinterher oder ruht Ihr Körper über Beinen, die nach vorne laufen?! Was passiert, wenn Sie sich beim Laufen zurücklehnen? Was, wenn Sie nach vorne fallen? Was müssen Sie tun, um das eine oder das andere zu erreichen? Wie viel Einfluss haben Sie auf Ihre Haltung? Wie schnell kehren Sie zurück zu alten Muster?

Und wenn Sie an Ihre To-do-Liste denken? Welchem Muster folgen Sie und was können Sie verändern um eine andere Haltung einzunehmen? Laufen Sie doch mal den Dingen hinterher, die sie verfolgen und verfolgen Sie jene, denen Sie hinterherrennen.

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