Oft steht sie im Zentrum des Haushalts! In ihr gibt es Richtig und Falsch und an ihr scheiden sich die Geister. Sie wird zur Klippe des Teamwork. Die Spülmaschine!

Während Waschen, Putzen, Kochen und Bügeln in Absprache und Aufgabenteilung meist konfliktfrei im Team Familie erledigt werden, wird die Spülmaschine zum Kulminationspunkt der Herausforderung „Zusammenarbeit“.

Da schmiegen sich Löffel aneinander, werden Tassen von Schüsseln überdeckt und manchmal sind sogar halbe Hähnchen mit im Korb.  Ein Blick in die Spülmaschine löst Kopfschütteln aus. Wie soll das denn sauber werden? Unterschiedliches Geschirr wird zu unterschiedlichen Zeiten von verschiedenen Personen dem System hinzugefügt.  Hier geht es um echtes Teamwork! Zusammen-Arbeiten! Das Ziel ist sauberes Geschirr.

Die Lösungsstrategien sind vielfältig. Sind Sie eher der Macher? Ordnen Sie das Geschirr um und bestimmen Sie die Ordnung? Oder sind Sie eher das Chamäleon, frei nach dem Motto: fremde Muster erkennen und sich anpassen? Oder doch eher der Typ Feuerwehrmann, Katastrophen verhindern und hin und wieder über Brandschutz reden?!

Erstaunlicherweise finden sich oft ähnliche Lösungsmuster auch in beruflichen Kontexten. Die Frage ist dann, welche Auswirkungen diese Lösungsmuster auf die Zusammenarbeit im Team haben. Was macht das eigentlich mit meinem Team, wenn ich alles umsortiere? Welche Auswirkung hat meine Anpassungsfähigkeit auf die anderen Teammitglieder? Hilft feuerlöschen und reden? Wie kann ich kommunizieren, damit ich seltener feuerlöschen muss? Wer Teamarbeit nicht dem Zufall überlassen möchte, der sollte seine eigenen Handlungsmuster kennen. Insofern hilft vielleicht der nächste Blick in die Spülmaschine.

inspiriert von: wsj.com

Bild: Bega